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Auswirkungen auf die Gesundheit

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Höhepunkte

  • Das Adrenalin beim Gewinnen in Online-Casinos kann den Spieler glücklich machen, aber das Verlieren kann verheerend sein.
  • Problematisches Spielverhalten kann auch das Wohlbefinden einer Person außerhalb des Online-Spiels beeinträchtigen.
  • Ein Glücksspieler mit einem Glücksspielproblem kann Symptome von Depressionen und Schlafstörungen.

Zusammenfassung

Wenn Spielen die oberste Priorität einnimmt, und alles dem unterstellt wird, dann ist es ratsam, kurz innezuhalten. Und wenn Ihr Umfeld Veränderungen wahrnimmt und das Gespräch sucht, ist es wichtig, zuzuhören. Nur wenn Sie sich selbst der Problematik bewusst sind, können Sie aktiv etwas an der Situation ändern. Und unser Verhalten hat immer Auswirkungen auf unsere Familie und Freunde. Wenn Sie denn Entschluss gefasst haben, Ihre bisherige Situation zu ändern, gibt es verschiedene anonyme und kostenlose Suchtberatungen in ganz Österreich.

Der endlose Kick – wann wird Spielen problematisch?

Beim Spielen motiviert das Gewinnen. Was passiert jedoch, wenn uns dieses Glücksgefühl und der nächste Gewinn immer wieder an den Spieltisch oder Automaten holt? Wann wird das Spielen zur Sucht und zum Problem? Wenn alles andere hinten angestellt wird und unser Alltag dem Spielen untergeordnet wird, ist wahrscheinlich Hilfe nötig. Stellen Sie sich die Frage, ob das Spielen bei Ihnen inzwischen wichtiger ist als Ihre Familie und Ihr Beruf? Denken Sie sich Ausreden aus, um noch eine Runde spielen zu können? Wenn Familie und Freunde auf Sie zukommen und sich um Sie sorgen, ist der erste Schritt, zuzuhören. Meist ist Sucht ein schleichender Prozess, und die Betroffenen sind sich meist der Sucht erst spät bewusst. Aber nur wer sich seiner Sucht bewusst ist, kann etwas dagegen unternehmen.

Was kann man tun und welche Hilfen kann man in Anspruch nehmen?

Und wenn man für sich erkannt hat, dass das Spielen inzwischen ein Problem ist, was kann man selbst tun? Der erste Schritt, sich des Problems bewusst zu werden, ist der Schwierigste. Süchte sind Krankheiten, und wie jede andere muss man diese behandeln. Das Bewusstsein für die Krankheit erleichtert, nach Hilfe zu fragen und mit externer Unterstützung die Situation zu ändern. Dabei hilft es, sich klare Ziele zu stecken. Denn um die Sucht in den Griff zu bekommen, müssen neue Rituale und Gewohnheiten geschaffen werden.

Die Spielsuchthilfe Österreich bietet einfach und schnell Online-Beratungen für Betroffene und deren Angehörige an. Zusätzlich gibt es hier auch ambulante Therapiemöglichkeiten, diese bietet auch das Anton Proksch Institut in ganz Österreich an. Auf der Seite „Kontakt bei Suchtproblemen“ finden Sie weitere Beratungsstellen. Außerdem kann es sein, dass die/der Süchtige inzwischen auch finanzielle Probleme hat. Oft braucht man für diesen Ausweg aus den Schulden zusätzliche, professionelle Hilfe. Die Schuldnerhilfe Österreich oder andere Schuldnerberatungsstellen können hier weiter helfen. Sie analysieren, informieren und unterstützen auch bei Gesprächen mit eventuellen Gläubigern.

Welche Hürden gibt es auf dem Weg aus der Sucht?

Wenn man den ersten Schritt getan hat und nach Hilfe fragt, ist die erste große Hürde schon überwunden. Die kleinen Erfolge sind Teil des Weges. Der Spielsüchtige hat oft auch körperliche Symptome wie Depressionen, Appetitlosigkeit oder Schlafstörungen. Wenn Spielen die erste Priorität ist, hat der Betroffene oft auch kritische Verhaltensmuster in seinem Alltag geschaffen. Diese Gewohnheiten müssen letztendlich mit neuen ersetzt werden. Dabei können eine ambulante Therapie oder Selbsthilfegruppen hilfreich sein. Auch ein Rückblick auf das Leben vor dem Spielen kann helfen, wenn man sich auf frühere Interessen besinnt. Denn den Adrenalin-Kick des Gewinnens kann man ersetzen, mit neuen Erlebnissen oder Herausforderungen. Dabei kann es helfen, sich einen Sparringpartner zu suchen.